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Tunnel

1. Bergmännische Tunnel

2. Tunnel im Schildvortrieb

Außerhalb der Gebirge bietet sich, bei geeigneten geologischen Verhältnissen, eine andere Möglichkeit des Tunnelbaus an: der so genannte Schildvortrieb. Dabei wird mit dem Schild, ähnlich wie mit einem riesigen »Bohrer«, der Tunnelquerschnitt im Untergrund vorangetrieben. Zur Sicherung des Tunnelquerschnittes gegen Erd- und Wasserdruck werden unmittelbar nach dem Vortrieb sogenannte "Tübbinge" eingebaut. Tübbinge sind Fertigteile aus Stahlbeton, die zusammengesetzt einen Tunnelring ergeben. Diese Tübbinge müssen die im Bau- und Endzustand auftretenden Belastungen aufnehmen und die Tunnelröhre abdichten. Ein Beispiel für einen Tunnel im Schildvortrieb ist die Vierte Röhre des Hamburger Elbtunnels.

3. Tunnel in offener Bauweise

Wenn Tunnel in niedrigen Bautiefen hergestellt werden und die geologischen Verhältnisse dies erlauben wird die so genannte "offene Bauweise" bevorzugt, da sie technisch anspruchsloser und kostengünstiger ist. Tunnel in offener Bauweise werden in einer "offenen" Baugrube errichtet und nach der Fertigstellung mit Erdreich überdeckt. Das Tunnelprofil wird dabei als weiße Wanne in Ortbeton ausgeführt. Tunnel in offener Bauweise haben fast immer ein Kastenprofil (Boden, Wände Decke), bergmännisch aufgefahrenen Tunnel haben bauartbedigt kreisförmige oder runde Profile.

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