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Bauwerke an Wasserstraßen
Der Transport auf dem Wasserweg war schon im Altertum eine wirtschaftliche und schnelle Methode, große Gütermengen zu transportieren. Anders als beim Bau von Straßen musste hier kaum in den Ausbau investiert werden. Das ist heute anders: Größere Schiffseinheiten verlangen nach tieferem Fahrwasser und Kanäle mit Schleusen schließen Lücken im Wasserstraßennetz.
An Wasserstraßen werden die vielfältigsten Bauwerke überwiegend in Beton ausgeführt. Aufgrund seines unverrottbaren Charakters, seiner hohen Dauerhaftigkeit und seines guten Korrosionswiderstandes ist Beton im Süß- wie Meerwasserbau nicht substituierbar. Beton eignet sich aufgrund der beherrschten und risikolosen Bautechnik für den Einsatz in Hafen- und Kaianlagen genauso wie im anspruchsvollen Großbrücken- oder Staudammbau. Die folgenden Eigenschaften des Betons sind im Wasserbau besonders gefordert:
- Widerstand gegen Frost und Tau- oder Meersalz
- Widerstand gegen chemische Angriffe
(z.B. Angriffe durch Grund- und Oberflächenwasser) - Verschleißwiderstand gegen mechanische Beanspruchung z.B. durch Schiffe oder Geschiebe in fließenden Gewässern
Neben diesen Forderungen an den Baustoff sollen sich die Bauwerke – Schleusen, Wehre, Anlege- und Umschlagstellen, Dämme und Brücken – gut in die Landschaft eingliedern. Auch hierfür eignet sich die Betonbauweise durch ihre große Gestaltungsfreiheit. 
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