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Wie wohnen die Deutschen?

– und warum?

Wie entstehen Wohnstile? Ist die Wahl der Einrichtung nur eine Frage der finanziellen Möglichkeiten? Gibt es wissenschaftliche Erklärungsansätze? Der Wohnpsychologe Uwe Linke gibt Antworten.

Alles gerade lügt

„This is ground control to Major Tom ... Can you hear me, Major Tom?“ Das waren die Klänge, die 1969 während der Mondlandung der Apollo 11 die Welt sphärisch einhüllten: ein großer Schritt für die Menschheit, schwarz-weiß in die ganze Welt übertragen. Der Westen war am Gipfelkreuz einer Vision angelangt – ganz im Zeichen einer insgesamt zukunftsprallen Ära. Was bei all dem Welt- raumrummel kaum jemand bemerkte: Der außerirdische Traum hatte bereits zwei Jahre zuvor, in aller Bescheidenheit übrigens, Kontakt mit Europa aufgenommen. 1967. Zehn UFOs landen in den Vogesen.

Drei Mann in einem Wohnmobil

2.822 Kilometer in 8 Tagen. Am 27. September 2008 machten sich die Designer Joerg Haas und Kacper Potega sowie der Fotograf Daniel Roos auf den Weg in die Alpenregion, um gelungene Umsetzungen in Beton zu finden und zu fotografieren. Urlaubsgefühle kamen erst gar nicht auf. Die Devise lautete 06:00 Uhr aufstehen, „Licht einfangen“, die Sachen zusammenpacken, nächstes Ziel anvisieren. Mit dem 3,8-Tonner ging es so über zahlreiche steile Pässe und engste Gässchen, immer auf der Suche nach geeigneten Objekten. Und auch nach acht Tagen immerwährenden Zusammenseins waren die drei sich einig: Die Reise hat sich gelohnt.

Substanz ist schnörkelos

Songtexte von Wolfgang Niedecken sind Steinbrüche. Schichten, Zeitalter und die Verwerfungen dazwischen verdichten sich und stehen für einen unverwechselbaren Standort und feste Standpunkte. Wer genau hinhört, spürt in jeder Zeile sein fotografisches Gedächtnis. Als Besucher in seinem Büro sind wir nicht nur textsichere Fans, wir haben ihm auch eine eigene Erinnerung an seine Musikerkarriere mitgebracht: ein paar Fotoabzüge von einem Konzert, das 26 Jahre zurückliegt.

Der Reichtum der kleinen Dinge

Das Baumhaus von Ot Hoffmann steht in Darmstadt in einer Umgebung, in der man nicht unbedingt und sofort ein derartiges Gebäude erwarten würde. Ot Hoffmann hat dort seinen Wohntraum verwirklicht. Es ist nicht immer ganz einfach, wenn man alle Regeln beachten soll. Er hat für sein Haus gekämpft. Nun ist es so wie er es haben wollte.

13 Fragen an Christiane Olivier

Was ist eine alleinerziehende Mutter mit pubertierendem Sohn, Hund und belgischen Wurzeln? Eine Waffe! Christiane Olivier kennt keine Kompromisse, keine Tabus. Bei ihr sind Gags unter der Gürtellinie kein Versehen, sondern gezielt und mit purer Absicht gesetzt. Was gesagt werden muss, wird gesagt. Unverblümt konfrontiert sie die Zuschauer mit ihren Erkenntnissen über Männer, Frauen, Sex und das Leben. Scharf beobachtet bringt sie die Dinge auf den Punkt.

Die Frau ist echt

„Madonna, so schreiben es die Journalisten seit vielen Jahren geradezu zwanghaft voneinander ab, erfindet sich ständig neu. Die Moderatorin Enie van de Meiklokjes ist seit inzwischen 18 Jahren sehr präsent, und ihre aktuelle Tätigkeit als Backexpertin ist eine weitere erfolgreiche Rolle für sie auf dem Bildschirm. Aber sie musste sich auch für „Sweet & Easy – Enie backt“ nicht neu erfinden. Enie van de Meiklokjes ist echt und hat nicht vor, ihr Image zu wandeln, sie tut einfach, was sie gerne mag und gut kann. „Ich bin zum Glück in der Lage, dass ich mir aussuchen kann, was ich gerne vor der Kamera machen möchte. Alle Dinge, die man versucht zu tun, obwohl man sie nicht beherrscht oder sogar nicht mag, wirken seltsam.“

Modernes Handwerk

Auf der kleinen Bank vor der Laube im Steinberger Hang wirkt Kellermeister Ralf Bengel wie ein tief zufriedener Mann. Was angesichts des Wetters und der Aussicht auf eine Weinlage, um die ihn viele andere Winzer beneiden würden, sehr verständlich ist. Sein Arbeitsplatz im Kloster Eberbach bei Eltville verbindet die Geschichte des jahrhundertealten Standortes der Zisterzienser mit einem zeitgemäßen Weinbau, der sich auch in einem der architektonisch modernsten Weinkeller manifestiert.

Ins Museum geh'n wie ein Ägypter - Die UNTERwegs-Kellertour 2015

Servus München! Die UNTERwegs-Kellertour führt uns in das Staatliche Museum Ägyptischer Kunst. Cleopatetra hätte Beton geliebt. Und Butterbrezen.

23 Fragen an André Herrmann

André Herrmann ist studierter Politikwissenschaftler und lebt als Autor in Leipzig. Er ist Gründungsmitglied der Leipziger Lesebühne Schkeuditzer Kreuz, der Berliner Lesebühne Fuchs & Söhne sowie Teil des legendären „Team Totale Zerstörung“, das 2011 und 2012 die Deutschsprachigen Meisterschaften im Poetry Slam gewann. Seine Reden bei den deutschsprachigen Comedy Roast Shows sind gefürchtet. Als Schöpfer des Begriffs „Hypezig“ schreibt er eine wöchentliche Kolumne für das Leipzig-Portal Weltnest und ist Autor der TV-Sendung „Comedy mit Karsten“.  Sein Roman „Klassenkampf“ erschien im März 2015.

13 Fragen an Rick Kavanian

Rick Kavanian ist deutscher Schauspieler, Komiker und Synchronsprecher. Wir haben Fragen zu allen drei Bereichen gestellt, mit ihm über seine aktuelle Tour, die Faszination Wohnen und Wohnträume und sein Lieblingsessen geplaudert. 13 Fragen insgesamt.

UNTERwegs - Die große Kellertour 2015

Um eine neue Welt zu betreten, reicht es manchmal schon, eine Treppe hinabzusteigen. Keller bieten eine Zuflucht im Alltag, schnell erreichbar und immer verfügbar.

 

Keller sind individuell gestaltbare Rückzugsräume – und bisweilen sogar eine Reise in die Vergangenheit. Weil uns vom Cascade-Magazin die Vielfalt der Nutzungsmöglichkeiten neugierig macht, begeben wir uns auf die Reise durch die Keller im deutschsprachigen Raum.

Grosse Freiheit

Die Hamburger Designerin Alexa Lixfeld ist ein wandelndes Yin und Yang. Jedes Projekt, das sie beginnt, ist ein Spiel sich gegenseitig beruhigender und zugleich Energie erzeugender Gegensätze. Die naturgemäß leicht poröse Oberfläche von Beton gießt sie nicht in grobe Schalbretter, sondern in hauchfeine Körper mit Wandstärken chinesischen Porzellans. Beim nächsten Projekt wiederum – einem von ihr kreierten Parfum – ist der Beton ein kubischer Kontrapunkt zum gläsernen Flakon.

Ist gut was schön ist?

Der Architekturkritiker, so stellte man sich es in der Vergangenheit vor, ist ein strenger Kunsthistoriker gesetzteren Alters, der sich im Feuilleton bewährt hat. Mit einem Regenschirm in der Hand umrundet er das Objekt seiner Betrachtung, nimmt Maß und bewertet die Proportionen. Für das Schreiben hat er Zeit, denn das Haus wird lange stehen und selbst einen heftigen Verriss um viele Jahrzehnte überdauern.

13 Fragen an Margot Hellwig  - Interview

Margot, die Tochter vom Maria Hellwig, ist wie Ihre Mutter bereits eine lebende Legende. Jedoch lebt sie bescheiden und ohne großen Popanz in ihrer Heimat am Fuße der Alpen.

Wir haben versucht investigativ auf sie einzuwirken, jedoch dürfen hier wir im Vorfeld schon vermelden: Margot Hellwig war niemals Mitglied einer Hippie Gang. Übrigens wie so gut wie auch sonst niemand den wir kennen.