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REDAKTIONSBLOG | 06.07.2015 VON Franziska Schöning | 0 Kommentare

23 Fragen an Kirsten Fuchs

23 Fragen an Kirsten Fuchs

Kirsten Fuchs ist Schriftstellerin, Lesebühnenautorin und Kolumnistin und lebt in Berlin. 2003 hat sie den Open Mike gewonnen. Mehrere Veröffentlichungen, unter anderem: »Die Titanic und Herr Berg« bei Rowohlt Berlin, »Eine Frau spürt so was nicht« bei Voland & Quist. Sie schreibt regelmäßig Kolumnen für »Das Magazin« und ist Mitglied bei der Lesebühne »Fuchs und Söhne«.
Neueste Bücher:
"Kaum macht man mal was falsch, ist das auch wieder nicht richtig" - Voland & Quist
"Mädchenmeute" - Rowohlt Berlin

 

23 Fragen an Kirsten Fuchs

 

Wie würden Sie gerne wohnen?

Ein Vierzimmerbaumhaus mit großer Schaukel und Solaranlage und WLAN. Unten ein wilder Garten, am besten mit einem Meer. Ein Straußenpaar, das fröhlich herumtanzet. Mehrere Katzen, zwei Hunde und ein Esel, der nicht stinkt.

 

Das für Sie wichtigste Gebäude in Ihrer Stadt?

Der Kindergarten der Tochter. Ohne den ginge gar nichts.

 

Lieblingsort in Berlin?

Das Flugfeld. Man verlässt sofort Berlin, wenn man da drauf ist und dadurch, wie die Leute sind und was sie da tun, kommt es einem doch wie Berlin vor. Jemand, der immer eine leere Landschaft und einen Horizont um sich hat, der kann das gar nicht verstehen, was die Berliner an dieser Freifläche so geil finden.

 

Lieblingsort oder -stadt am Rhein?

Am häufigsten bin ich wohl in Köln. Warum nicht Köln?

 

Lieblingspommesbude?

Das ist mir nachts, wenn ich überhaupt mal Lust auf Pommes habe,  total wurscht. Ich hab schon mal sehr gute gegessen, aber wo war das nochmal?

 

Lieblingsbauwerk aus Beton?

Da sag ich mal Ujuijuikeineahnung.

 

Lieblingsbrücke?

Das blaues Wunder in Dresden, weil da meine Oma in der Nähe gewohnt hat. Außerdem fand ich als Kind den Namen so geil. Noch dazu, wo das blaue Wunder eher grau ist, aber graues Wunder eben nicht gut klingt. Man hat mir als Kind erzählt, dass die Nazis die Brücke sprengen wollten und irgendein mutiger Kommunist die Lunte ausgepullert hat - oder so ähnlich.

 

Lieblingskünstler des 20. Jahrhunderts?

John Lennon.

 

Lieblingsfarbe?

Ganz klar: Rot. Aber auch Hellblau und Dunkelblau. Vor allem mit Weiß zusammen.

 

Die größte Heldentat Ihres Lebens?

Ich hab mal eine Maus aus einem Gulli gerettet. Sie ist nachmittags gestorben. Bestimmt habe ich auch tollere Sachen gemacht.

 

Wenn Sie sich einen Monat von nur drei Lebensmitteln ernähren müssten, welche wären das?

Ich brauch nur Mohrrüben.

 

Was ist Heimat für Sie?

Der Garten meiner Großeltern in Chemnitz. Der Wald drum herum. Das unfertige Hellersdorf. Die Müllkippe, die später der Kienberg wurde. Also so the-Best-of-Kindheitserinnerungen. Sonst bevorzuge ich das Wort "Zuhause".

 

Wo möchten Sie gerne leben?

Meistens Berlin.

 

Star Trek oder Star Wars?

Star Trek, aber nicht sehr überzeugt, nur weil ich mich entscheiden muss und es manchmal im Fernsehen gesehen habe. Ich hab als Kind nur DDR-Fernsehen gekuckt und darum ist das für mich kein Nostalgiefaktor, das ganze Sternzeug.

 

Lieblingsfilm?

Ich befürchte Dirty Dancing oder was noch Schlimmeres.

 

Lieblingsserienheld?

Ellen? Oder Alf? Wen frage ich eigentlich? Ihr habt ja mich gefragt.

 

Welches Buch lesen Sie momentan?

Clemens Setz, "Glücklich wie Blei im Getreide". Das lese ich so häppchenweise. Es ist so so lustig und leider viel zu kurz. Sonst lese ich gerade Sarah Schmidt, "Eine Tonne für Frau Scholz". Schön unaufgeregt und böse ehrlich.

 

Der beste Beatles-Song aller Zeiten?

Das kann man einen Beatles-Fan nicht fragen. Das ist Quälerei. Ich muss sofort aufhören, darüber nachzudenken, sonst geht mein Gehirn kaputt.

 

Die beste Seite im Internet?

Betterplace.

 

Lieblingstwitterer?

Raubtier den Atem.

 

Facebook, Twitter oder Instagram?

Instagram mach ich garnüscht. Die anderen beiden Auswahlangebote haben beide so ihre Eigenheiten. Ich finds gut, eben beides zu machen. Twitter ist viel krasser, wenn man wirklich damit anfängt. Es ist sehr eigen und kaum zu erklären.

 

Ihre erste Internetseite am Morgen?

Trotzdem noch Facebook, weil ich wissen will, was die machen, die ich schon lange und besser kenne und ob sie vielleicht in der Stadt sind. Dann Twitter, weils viel mehr Spaß macht.

 

Lieblingsemoticon?

--

o/