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REDAKTIONSBLOG | 22.01.2016 VON Franziska Schöning | 0 Kommentare

13 Fragen an Peter Illmann

13 Fragen an Peter Illmann

Foto: Wüstenhagen / Sony Music

 

Peter Illmann war das Gesicht von Formel 1 und ist einer der bekanntesten deutschen Moderatoren und Schauspieler. Mit uns sprach er über München, Musik und seine Pläne für das neue Jahr.

 

13 Fragen an Peter Illmann


Sie wohnen zur Zeit in München. Was macht die Stadt so reizvoll?
München ist eine Mischung aus Weltstadt und Dorf. Die Kulturszene ist sehr lebendig, auch wenn man die Nächte nicht so gut durchmachen kann wie in Berlin, aber aus dem Alter bin ich ja auch ein wenig heraus. München ist eine der lebenswertesten deutschen Städte und da spielt der Freizeitwert, aber auch die relative Sicherheit eine große Rolle, leider wird das ja immer wichtiger.


Wenn Sie eines Tages nicht mehr in München wohnen wollen würden, wohin würde es Sie am ehesten verschlagen?
Am ehesten wohl nach Spanien, Valencia mag ich sehr, das Meer sollte in der Nähe sein. Aber einen Platz in Deutschland würde ich immer behalten.

 

Wie wohnen Sie und warum?
Ich wohne immer sehr gerne "Mittendrin". Deshalb lebe ich in der Nähe der "Münchner Freiheit" in Schwabing. Das ist zwar etwas lauter und lebhafter, aber ich bin in kurzer Zeit im Kino, Restaurant oder Theater. Und das brauche ich.

 

Wir haben dieses Jahr eine Reportagereihe über die vielen Vorteile gemacht, die ein Haus mit Keller besitzt – haben Sie einen Keller? Und - falls ja - gibt es darüber etwas Besonderes zu berichten?

Ja, ein Keller ist für mich sehr wichtig. Neben den üblichen ausgemusterten Dingen, die ich wohl irgendwann entsorge, liegt dort mein Weinvorrat! Weine zu genießen und vorher auszusuchen, mich ein wenig mit den Anbaugebieten zu beschäftigen, das mag ich sehr gerne.


Sie sind beruflich viel unterwegs. Wo gibt es die besten Pommes?
Da ich privat sehr oft in Brüssel bin, weiß ich die belgischen Pommes zu schätzen! Am Place Jourdan gibt es eine einfache Bude, die Leute stehen 20 Meter Schlange!

 


Was halten Sie von den aktuellen Charts?
Einiges mag ich, anderes nicht, das war schon immer so und geht wohl den meisten so. Schön, dass es so viele deutsche Produktionen gibt. Revolverheld und Felix Jaehn sind sehr gut!

 

Könnten Sie sich vorstellen, selbst mal in den Charts aufzutauchen?

Vielleicht als Produzent, das ist sehr interessant und durch die Computer-Programme nicht mehr so schwierig, aber da müsste ich noch einiges lernen---.


Was ist Ihr Lieblingsalbum des Jahres 2015?
Das ist schwer zu sagen, aber ich habe 2015 ein Album gehört, das schon ein Jahr vorher erschienen ist und das gehört zu meinen Favoriten: George Michael mit Symphonica. Auch seine Tour mit großem Orchester hat mich sehr beeindruckt.

 

Ist Moderator zu sein für Sie ein Traumberuf? Welche andere Karriere wäre für Sie denkbar - und wünschenswert - gewesen?
Ja, ich moderiere sehr gerne, obwohl das bei Radio, Fernsehen und Live-Veranstaltungen schon sehr unterschiedlich ist. Ab und an spiele ich auhc in Serien oder Filmen mit, aber das habe ich nie so angestrebt, macht aber auch Spaß. Eine wirkliche Alternative wäre es, in die Politik zu gehen. Das interessiert mich sehr und vielleicht tue ich das auch noch---.

 

Welche Persönlichkeit - ob lebend oder bereits verstorben - würden Sie gerne unbedingt noch interviewen?

Ich hätte gerne einmal mit Michael Jackson gesprochen, aber in normalen Interviews lernt man die Künstler oft nicht wirklich kennen. Das habe ich bei den vielen Treffen mit Künstlern für meine TV-Sendungen gemerkt. Trotzdem war es sehr interessant mit Stevie Wonder, David Bowie oder Dave Gahan zu reden.

 

Auf Ihrer Website steht, dass Sie an neuen TV-Formaten arbeiten. Womit können wir da rechnen?

Ich arbeite an einem Krimi-Magazin, am liebsten würde ich aber meiner größten Passion, Reisen, in einer Fernsehsendung nachgehen. Aber das ist nicht so leicht. Ich habe mal für das ZDF in meiner Show P.I.T. verschiedene Länder über Musik und Kultur vorgestellt, das war faszinierend. Heute weiß kaum jemand, wie die Musik- und Kulturszene in Italien, Japan oder Brasilien aussieht. Schade eigentlich.

 

Wir sind bekennende Betonliebhaber und als "Magazin der erfreulichen Dinge" berichten wir immer wieder über ungewöhnliche Objekte aus Beton, die zeigen, dass dieser Baustoff Gestaltungsmöglichkeiten keine Grenzen setzt -­‐ von Architektur über die iPhone Ladestationen bis hin zur Espressomaschine aus Beton. Wenn Sie unlimitierte Ressourcen hätten, was würden Sie aus Beton bauen?
Ich fahre sehr gerne Achterbahn, also ein Rollercoaster aus Beton? Oder gibt es das schon?


Zu guter Letzt die Beatles-­‐/Stones-­‐Frage: Helene Fischer oder Die Ärzte?
Weder noch. Bei deutscher Musik bin ich mehr bei Herbert Grönemeyer und Revolverheld oder Joris.