12.05.2016

Jahrestagung 2016 der info-b in Wiesbaden

40 Jahre Werbung für Betonwerkstein

In großer Zahl kamen die Mitglieder der info-b zur diesjährigen Mitgliederversammlung nach Wiesbaden und feierten das 40jährige Bestehen der Informationsgemeinschaft. Foto: info-b

Ganz im Zeichen des 40jährigen Bestehens der Informationsgemeinschaft Betonwerkstein e.V. stand die Jahrestagung 2016, zu der sich die Mitglieder der „info-b“ Ende April in Wiesbaden trafen. Untermauert wurde dies mit einem informativen und unterhaltsamen Vortrag zum Thema „Promotion für Betonwerkstein – Die info-b im Wandel der Zeit“.

2016 ist für die info-b ein ganz besonders Jahr. Denn - so Richard Bayer, Vorsitzender des Vorstands der info-b, bei seiner Begrüßungsrede zur diesjährigen Mitgliederversammlung, „die info-b feiert ihr 40jähriges Bestehen“. Gegründet wurde sie 1976 im Rahmen einer Dyckerhoff Weiss Tagung in Wiesbaden. Hier entstand am 6. Februar 1976 Jahren die erste Gemeinschaftswerbung für Betonerzeugnisse. Damals wie heute gilt es, sich den Herausforderungen des Marktes zu stellen und ihm neue Impulse zu verleihen. So haben insbesondere die Aktivitäten der info-b dafür gesorgt, dass Betonwerkstein heute in allen Bereichen des modernen Bauens präsent ist – so Richard Bayer.

Auf zahlreichen Veranstaltungen erfolgreich präsent

info-b Geschäftsführer Stefan Heeß (rechts am Pult) konnte in Wiesbaden von nach wie vor steigenden Mitgliederzahlen berichten. Am Vorstandstisch (von rechts): Martin Möllmann, Richard Bayer und Jürgen Möller. Foto: info-b

Erfreulich auch die nach wie vor zunehmende Mitgliederzahl der info-b. Sie ist, so  info-b Geschäftsführer Stefan Heeß, ebenfalls auf die zahlreichen Aktivitäten der Informationsgemeinschaft zurückzuführen. Dazu zählt vor allem die ständige und aktive Präsenz auf zahlreichen Branchenveranstaltungen und die Teilnahme an bedeutenden Fachmessen wie der der NordBau 2015 in Neumünster. Ebenso die Auftritte auf Landesgartenschauen sowie der Bundesgartenschau 2015 in Brandenburg an der Havel. Dazu kam das anlässlich der Ulmer BetonTage 2016 nunmehr bereits zum sechsten Mal mit großem Erfolg veranstaltete Forum „Praxis Betonwerkstein“. Für 2016 ist die Teilnahme an der NordBau in Neumünster bereits wieder fest  geplant. Außerdem wird die info-b auch 2017 wieder auf der BAU in München sowie den Ulmer Betontagen präsent sein. Dazu kommt wie in jedem Jahr die Teilnahme an zahlreichen Vortragsveranstaltungen. Im Bereich der Publikationen ist innerhalb der Reihe „Vielseitigkeit von Betonwerkstein“ eine neue Broschüre zum Thema „Betonwerkstein der Zukunft“ kurz vor der Fertigstellung. Hier sollen Entwicklungen wie UHPC, Spiegelbeton, Lichtbeton, Glasfaserbeton oder Carbonbeton nicht nur beschrieben, sondern auch besonders attraktiv in Szene gesetzt werden. Und last but not least konnte Stefan Heeß der Versammlung auch noch das neue Logo der info-b präsentieren, das sich an dem aktuellen Auftritt des InformationsZentrums Beton orientiert. Der einstimmige Beschluss aller geplanten Marketingaktivitäten durch die Versammlung unterstrich einmal mehr die hohe Zufriedenheit der Mitglieder mit der Arbeit von Vorstand und Geschäftsführung.

Ein Rückblick auf vier Jahrzehnte erfolgreiche Arbeit

„40 Jahre info-b - das sind vier Jahrzehnte zielgerichtete Werbung für den Betonwerkstein“ - wie Martin Möllmann am Beginn seiner mit vielen historischen Dokumenten und Fotos unterlegten „kleinen Zeitreise“ zu  berichten wusste.  Als am 6. Februar 1976 in Wiesbaden mit damals 75 Mitgliedern (heute 125) die erste Gemeinschaftswerbung für Betonerzeugnisse gegründet wurde, war für die meisten Baustoffe Marketing noch ein Fremdwort. Doch schon damals galt es, sich den Herausforderungen des Marktes zu stellen und ihm neue Impulse zu verleihen. Im Fokus stand dabei zunächst die zielgerichtete Kommunikation mit Planern und Architekten. Sie galt es umfassend zu informieren und von der Leistungsfähigkeit und Sicherheit qualitätsgeprüfter Betonprodukte zu überzeugen. Die Instrumente, deren man sich dazu bediente und immer noch bedient reichen von Öffentlichkeitsarbeit und Werbung über Fachpublikationen bis hin zur Teilnahme an regionalen und überregionalen Ausstellungen und Fachmessen.

Ein wichtiges Medium waren dabei das Betonwerkstein-Handbuch und später der Betonwerkstein-Katalog. Diese in ihrer Form bis dahin einmalige Planungshilfe enthielt nicht nur die technischen Informationen zu allen Einsatzgebieten von Betonwerkstein - vom Pflasterstein bis zum Fassadenelement -, sondern dokumentierte zugleich auch attraktive Anwendungsbeispiele aus der Praxis. Passend dazu lautete der Titel eine Anfang der 90iger Jahre entstandenen, 20minütigen Werbefilms „Schönheit in neuen Dimensionen“. Und last but not least ist in dieser Reihe auch der Betonwerkstein-Kalender zu nennen, der seit dem Jahr 2007 speziell den Verarbeitern von Betonwerkstein bei der Bewältigung aktueller Probleme wertvolle Hilfestellung leistet. Heute spielen naturgemäß auch moderne Medien und Social Media wie die Homepage der info-b mit ihrer Suchmaschine für Zulieferer sowie die informative Facebook-Seite der Gemeinschaft eine wichtige Rolle. Dort finden sich auch zahlreiche Beispiele aktueller Premium-Architektur mit Betonwerkstein. Sie reichen von den Innenfassaden der Wehrhahnlinie in Düsseldorf und dem  NS-Dokumentationszentrum in München über die Al Azis Moschee in Abu Dhabi bis hin zum Liberty Park in New York oder dem Berliner Schloss mit dem neuen Humboldtforum. Durchweg gestalterisch anspruchsvolle Projekte, die zeigen, dass im Betonwerkstein noch jede Menge innovatives Potential in Bezug auf Gestaltung und Funktion steckt.

Die Tatsache, dass von den 65 Mitgliedern der ersten Stunde noch acht Unternehmen mit an Bord sind und dass sich die Mitgliederzahl bis heute mit aktuell 125 nahezu verdoppelt hat, zeigt eindrucksvoll, dass das in der Branche einmalige Netzwerk aus Grundstofflieferanten, Herstellern und Verarbeitern von Betonwerkstein eine Erfolgsstory ist.  „Wir sind gut aufgestellt, um weiter erfolgreich in die Zukunft zu marschieren“ – so Martin Möllmann am Ende seines Vortrags.

Quelle: info-b

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