12.11.2015

Ingenieurbauwerke an der A7

CEMEX liefert 180.000 m³ Transportbeton

Die Werke Halstenbek (Foto) und Henstedt-Ulzburg der CEMEX Deutschland AG produzieren zwischen 2015 und 2018 den Beton für die Ausbaustrecke der A7 im Hamburger Norden und in Schleswig-Holstein. Foto: CEMEX Deutschland AG

Dutzende neue Brücken, Tunnel und Durchlässe entstehen bis 2018 entlang der Ausbaustrecke. Die CEMEX Deutschland AG produziert Konstruktionsbetone unterschiedlicher Güten für das Großprojekt – darunter einen Spezialbeton mit besonderen Eigenschaften.

Das Verkehrsaufkommen auf der A7 ist in den vergangenen Jahren stark gestiegen. Prognosen zufolge wird es weiter steigen. Um Staus und Unfallrisiken zu reduzieren, wird die Strecke zwischen dem Autobahndreieck Hamburg-Nordwest und dem Autobahndreieck Bordesholm in Schleswig-Holstein bis 2018 auf acht bzw. sechs Spuren verbreitert.

Zum Projekt gehören u.a. der Neubau oder Ersatzneubau von 35 Straßenbrücken, zwei Grünbrücken als Querungshilfen für Wildtiere, Durchlässe, Maßnahmen an kreuzenden Straßen und Wegen, der Neubau eines technisch anspruchsvollen Lärmschutztunnels und von Lärmschutzwänden auf 15,7 Kilometern. Insgesamt entstehen rund siebzig Ingenieurbauwerke entlang der 65 Kilometer langen Ausbaustrecke.

Im Auftrag der Arge A7 Hamburg–Bordesholm, bestehend aus Hochtief PPP Solutions, Kemna Bau und Tech Straßenbau, übernimmt die CEMEX Deutschland AG in Liefergemeinschaft die Transportbetonversorgung aller sieben Bauabschnitte. Aufgrund der Länge der Ausbaustrecke haben sich die Lieferpartner den Auftrag räumlich aufgeteilt. Seit Sommer 2015 produzieren die CEMEX-Werke Halstenbek und Henstedt-Ulzburg Transportbeton für den südlichen Teil des Infrastrukturprojekts. Bis 2018 soll sich ihre Lieferleistung auf mehr als 100.000 Kubikmeter summieren.

Spezialbeton im Lärmschutztunnel Schnelsen

Lutz Petersen, Regionalleiter Nord-West der CEMEX Deutschland AG. Foto: CEMEX Deutschland AG

Eine Sonderrolle spielt der Lärmschutztunnel Schnelsen. Er wird über 560 Meter von der Heidlohstraße im Süden bis zur Anschlussstelle Hamburg-Schnelsen im Norden verlaufen. Für diese umfangreiche Einzelbaumaßnahme werden beide Lieferpartner ab 2016 gemeinsam Beton produzieren. Unter anderem sind ca. 30.000 Kubikmeter Brandschutzbeton für das Bauwerk veranschlagt.

„Für die Konstruktion der Tunnelwände und -deckel fordert die Arbeitsgemeinschaft einen Spezialbeton“, erklärt Lutz Petersen, Regionalleiter Nord-West der CEMEX Deutschland AG. “In unserem Transportbetonwerk in Halstenbek werden dem Brandschutzbeton Polypropylenfasern mittels einer eigens dafür konstruierten, vollautomatisierten Dosiereinrichtung zugeführt. Ein PP-Faserbeton verbessert den baulichen Brandschutz erheblich.“

Übrigens ist noch ein weiterer Produktbereich von CEMEX Deutschland beteiligt: Die CEMEX Kies & Splitt GmbH lieferte 2015 rund 100.000 Tonnen mineralische Rohstoffe für den Ausbau der A7. Auch der verwendete Zement wird für das gesamte Bauvorhaben aus einem der modernsten Zementwerke Europas, dem CEMEX Zementwerk Rüdersdorf geliefert.

Wenn die Erweiterung der A7 abgeschlossen ist, wird der Verkehr im Hamburger Norden deutlich besser fließen – und zum Gelingen des Infrastrukturprojekts tragen auch Baustoffe von CEMEX bei.

Quelle: CEMEX Deutschland AG

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