28.02.2017

Betonwerksteinpreis 2016

1. Preis für „Unendlichen Tisch“

Der Betonwerksteinpreis für Gestaltung 2016 geht an Christian Völker aus Zwickau, der die Fachjury mit seinem optisch raffinierten „Unendlichen Tisch“ beeindruckte. Der zweite Preis wurde Andreas Humer für seine besonders formschöne „Betonleuchte“ zuerkannt. Mit dem dritten Preis zeichnete der Förderverein der Bundesfachschule für Betonwerker (FBB) den von Ferdinand Stebel gebauten „Designertisch“ aus – ein ganz besonders „schwungvolles“ Meisterstück.

Der Betonwerksteinpreis für Gestaltung 2016 geht an Christian Völker, der die Fachjury mit seinem optisch raffinierten „Unendlichen Tisch“ beeindruckte.
Den zweiten Preis verlieh die Jury Andreas Humer für seine
formschöne Betonleuchte.
Ferdinand Stebel erhielt den dritten Preis für seinen dynamisch geschwungenen Designertisch.
Die „Meisterklasse 2016“ an der Ferdinand-von-Steinbeis-Schule für Betonwerker in Ulm mit Studiendirektor Steffen Klink (2. von rechts) und Werkstattleiter Günther Wiedenmayer (rechts außen).

Einmal mehr die „Qual der Wahl“ hatte in diesem Jahr die Experten-Jury des Fördervereins der Bundesfachschule für Betonwerker (FBB), der auch in diesem Jahr für die Prämierung der Meisterstücke verantwortlich zeichnet. Denn was die Absolventen des letztjährigen Meisterjahrgangs an der Ferdinand-von-Steinbeis-Schule für Betonwerker in Ulm am Ende ihrer Ausbildung mit Beton gestaltet hatten, entsprach voll und ganz dem mit dem alljährlich ausgelobten Betonwerksteinpreis verbundenen Ziel – nämlich neben der handwerklichen Präzision insbesondere auch die Design- und Gestaltungsvielfalt des Werkstoffs Beton herauszustellen.

Vielseitige Experten-Jury

Gleich elf angehende Betonwerksteinmeister hatten sich 2016 zur Prüfung angemeldet, das erforderliche Meisterstück angefertigt und zur fachkundigen Begutachtung präsentiert. Der Jury des Fördervereins, die Ende vergangenen Jahres die Prämierung vornahm, gehörten an: Beate Leinmüller, Designerin an der Hochschule für Gestaltung in Stuttgart, die die Teilnehmer des Meisterkurses wie immer intensiv bei der Ideenfindung sowie der Gestaltungsumsetzung beraten und unterstützt hatte, Architektin Ute Bayer aus Blaubeuren, Betonsteinmeister Peter Aicheler aus Tübingen, Betonwerksteinmeister Richard Scheer aus Sankt Goar, Stefanie Blank und Dr. Ulrich Lotz, beide vom Fachverband Beton- und Fertigteilwerke Baden-Württemberg e. V. aus Stuttgart sowie Martin Möllmann von der Dyckerhoff GmbH in Wiesbaden.

Breites Spektrum bei Meisterstücken

Ein Ringbrunnen zählte ebenso dazu wie ein Loungesessel, ein Werbeständer oder ein Wasserspiel. Dazu kamen eine Wolkentheke, ein Couchtisch, ein verdrehtes Regal sowie ein black & white-table. Die klassische Betonstein-Technologie kam dabei ebenso zur Anwendung wie der Einsatz moderner Materialien und Techniken, etwa in Form von Hochleistungsbetonen wie Nanodur oder Spezialbindemitteln wie Flowstone. Da sämtliche Meisterstücke neben der hohen handwerklichen Qualität auch alle ihren ganz eigenen Charme aufwiesen, entschloss sich die Jury nach intensiven Beratungen in diesem Jahr neben einem ersten Preis auch noch zwei weitere Arbeiten auszuzeichnen.

And the winner is: die drei „ausgezeichneten“ Meisterstücke

Der Betonwerksteinpreis für Gestaltung 2016 geht an Christian Völker aus Zwickau (R. Bayer Betonsteinwerk GmbH). Er beeindruckte die Jury mit seinem „Unendlichen Tisch“, einer handwerklich und gestalterisch gekonnten Kombination aus weißem, glattem Betonwerkstein auf Basis Flowstone und raffinierter Spiegeltechnik. Letztere besteht aus zwei Spiegeln, einem voll reflektierenden Spiegel und einem Einwegspiegel. Die Spiegel werden dabei so ausgerichtet, dass der Einwegspiegel ein Bild zurück auf den voll reflektierenden Spiegel wirft. In einer rekursiven Weise werden somit jeweils immer kleinere Spiegelungen geschaffen, die dem Betrachter den Blick in einen unendlichen, leuchtenden Abgrund bieten (Spiegeltunneleffekt). Der zweite Preis wurde Andreas Humer aus dem österreichischen Sölden (Systembau Eder GmbH & Co. KG.) zuerkannt, dessen „Betonleuchte“ sowohl in ihrer Form, als auch in ihrer Materialität überzeugte. Zudem ist dieses Meisterstück ein exzellentes Beispiel für einen gelungenen Materialmix, in diesem Fall von Beton, Holz und Edelstahl. Und daher auch ein gelungenes Beispiel dafür, was moderner Betonwerkstein heute leisten kann. Last but not least würdigten die Juroren das Meisterstück von Ferdinand Stebel aus Rastatt (Kronimus AG) mit der Vergabe eines dritten Preises. Sein „Designertisch“ überzeugt durch seine dynamische, weil besonders schwungvolle Formensprache, aber auch seiner handwerkliche Perfektion, die sich in den makellos glatten Sichtbetonoberflächen wiederspiegelt. Mit seinem zeitgemäßen Design fügt sich der dekorative Tisch optisch harmonisch in alle modernen Wohnungseinrichtungen ein.

Weitere Informationen zur Ausbildung an der Ulmer Meisterschule und zum Förderverein finden Sie hier.

Quelle: betontage.de Fotos: Förderverein der Bundesfachschule für Betonwerker (FBB)

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