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Willkommen in unserem Download-Center für den Wohnungsbau!

Stand August 2008: 407 Modelle und 30.000 Gleichwertigkeitsnachweise in Anlehnung an das Beiblatt 2 der DIN 4108

Hier finden Sie eine Sammlung bauphysikalisch und konstruktiv optimierter Detailausbildungen und Konstruktionsvorschläge für den massiven Wohnungsbau. Sie können über die Grafik oben navigieren. Bitte beachten Sie auch die Möglichkeit des Wechsel zwischen Horizontal- und Vertikalschnitten. Die angebotenen PDF-Dateien sind frei zugänglich. Für die kostenlosen Konstruktionsbeschreibungen, CAD-Details (dxf, dwg), Isothermendarstellungen thermische Daten und Ausschreibungstexte (jetzt neu) bitten wir Sie, sich zu registrieren. (Anmeldung über Download-Login-Box in der rechten Spalte).

Hintergrund: Der Wärmebrücken- und Konstruktionsatlas für den Massivbau
Neben den klassischen Planungsgewerken im Wohnungsbau, welche eher auf die architektonischen und statischen Gesichtspunkte abzielen, nimmt heute der Bereich der Bauphysik, speziell der der energetischen Auslegung eines Gebäudes einen immer höheren Stellenwert für Bauherren, Planer, Gutachter und Handwerker ein. Ein Gebäude soll so zukunftssicher wie möglich sein. Angesichts steigender Energiepreise mündet dies in der Konsequenz, ein Gebäude zu erstellen, welches bei gewünschter Form und Funktion einen minimierten Wärmeverlust aufweist. Diesem Wunsch ist nur dann zu entsprechen, wenn schon zu Beginn der Planungsphase das Gebäude hinsichtlich der Anlagentechnik und seiner Umschließungsflächen thermisch optimiert wird.

Im Zuge des von der Arbeitsgruppe Baukonstruktionen und Bauphysik der Ruhr-Universität Bochum (geleitet von Univ.-Prof. Dr.-Ing. habil. Wolfgang M. Willems und unter Mitarbeit von Dipl.-Ing. Georg Hellinger und Dr.-Ing. Kai Schild) geführten Forschungs- und Entwicklungsprojekt „Wärmebrücken- und Konstruktionsatlas für den Massivbau“ ist in Zusammenarbeit mit der deutschen Zement- und Betonindustrie eine beispiellose Zusammenstellung aller für das Bauen mit Beton relevanten Wärmebrückenanschlüsse entstanden. Seit dem Jahr 2007 wird das Projekt hochschulseitig in gleicher personeller Besetzung von der Technischen Universität Dortmund (Lehrstuhl für Bauphysik und Technische Gebäudeausrüstung) fortgeführt. Neben der Bereitstellung einer wertvollen Planungshilfe für Architekten und Ingenieure zeigt die Untersuchung, dass die Forderung nach Wärmebrückenminimierung – also die Reduzierung zusätzlicher Wärmeverluste an geometrischen oder materialbedingten thermischen Schwachstellen – durch den Werkstoff Beton erfüllt werden kann.

Dabei zeigt sich der Werkstoff konstruktionsübergreifend anpassbar. Ob ein- oder zweischalige Außenwände, Konstruktionen aus Normal- oder Leichtbeton, monolithische Konstruktionen oder WDV-Systeme, Bauwerke mit wasserundurchlässigem Beton oder schwarzer Abdichtung, massive geneigte oder flache Dächer, eine geometrische und materialbedingte Anpassung und somit Optimierung ist stets möglich. Auch für Bereiche in denen statische und thermische Forderungen diametral gegenüberstehen, stehen praxistaugliche Lösungen zur Verfügung. Hier sei als Beispiel auf die bereits standardmäßige Nutzung von thermischen Trennelementen für Balkonelemente hingewiesen. Der Wärmebrücken- und Konstruktionsatlas* kann in unserem Shop bezogen werden.

*Weitere Informationen über den Wärmebrücken- und Konstruktionstlas für den Massivbau finden Sie in der Einleitung (pdf-Version) und im Inhaltsverzeichnis (pdf-Version).

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